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Der OMNIA Verlag


Der Verlag wurde im April 1987 als GmbH in Stuttgart gegründet und Ende 2015 aufgelöst. Das Stammkapital betrug 50.000 EUR, Gesellschafter waren Claus D. Grupp (51 %) und Elsbeth Grupp (49 %), Claus D. Grupp war Geschäftsführer. In Köln bestand ab 1987 ein Büro des Verlags.
Das Büro wurde 1998 und bis 2004 nach Grevenbroich verlegt, in dieser Zeit war Heinz Schmitz Geschäftsführer. 2013 hat der Verlag seinen Sitz nach Schorndorf im württembergischen Remstal verlegt.


Der Verlag hat Sachbücher und Nachschlagewerke herausgegeben zu aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie lehrbuchbegleitende Unterrichtsmaterialien (Schülerbroschüren, Arbeitshefte, Lehrerbände) für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer der allgemeinbildenden Schulen.


Schwerpunkte des Verlagsprogramms waren Veröffentlichungen zur „Europäischen Union“ und zur „Nachhaltigen Entwicklung“. Standardwerk war das „Handlexikon der Europäischen Union“, das ab der 4. Auflage im Nomos-Verlag erscheint.


Die Titel für Schulen wurden überwiegend mit öffentlichen Mitteln gefördert, u. a. vom Auswärtigen Amt, vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Sie behandelten Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die in den Lehrplänen vorgesehen sind, in Schulbüchern jedoch nicht ausreichend und aktuell genug dargestellt werden können.
Neben Printmedien wurden ab den neunziger Jahren zunehmend auch digitale Medien (CD-Rom, DVD) produziert, vor allem zum Themenbereich „europäische Integration“ und insbesondere für die Erwachsenenbildung.


In den achtziger und neunziger Jahren hat der Verlag acht Mitarbeiter beschäftigt.

Bild unten: Typische Verlagsarbeit in Köln-Rodenkirchen. Von rechts nach links: Christel Meise (Sekretärin), Heinz Schmitz (Geschäftsführer), Ekkehard Kroll (Lektor). 

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